Volkswirtschaftliche Perspektiven: Ein Aufschwung ohne Schwung
 
 

In den nächsten Monaten erwarten wir eine «Normalisierung» des Zinsniveaus, die Zinsen dürften über das gesamte Laufzeitenspektrum ansteigen. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der hohen Staatsverschuldung empfehlen wir eine Untergewichtung von Staatsanleihen. Im Hinblick auf die nur schleppende Wirtschaftserholung und die stark gesunkenen Credit Spreads ist bei Unternehmensanleihen Selektivität gefragt. Aufgrund der attraktiven Dividendenrendite, dem Fehlen von Anlagealternativen, der reichlich vorhandenen Liquidität sowie dem Umstand, dass sich die Aktienquote von institutionellen Investoren nach wie vor auf tiefem Niveau befindet, empfehlen wir eine Übergewichtung in Aktien. In Anbetracht der erwarteten hohen Volatilität dürfte allerdings auch im 2010 mit einer passiven «Buy and Hold»-Strategie nicht viel zu verdienen sein.

 

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