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Volkswirtschaftliche Perspektiven: What goes up must come down!

Ein robustes volkswirtschaftliches Klangbild – damit lässt sich die Schweizer
Volkswirtschaft treffend beschreiben. So führten erfreuliche Zahlen
vom Arbeitsmarkt, stetig steigende Nominallöhne und damit eine gesunde
Entwicklung der Konsumentenpreise Investoren zur Kaufbereitschaft an
den Schweizer Aktienmarkt.

Doch wie ist der makroökonomische Ausblick für das Jahr 2018? Die Analyse von drei Frühindikatoren kann uns Anhaltspunkte für die künftige Konjunkturentwicklung liefern: Der Einkaufsmanager-Index erlaubt uns,die Stimmung von der Angebotsseite her zu erfassen. Das KOF EconomicBarometer zeigt uns unter anderem die monatlichen Wachstumsraten des Bruttoinlandprodukts. Der UBS Consumption Indicator liefert Daten zu Konsumtrends: von Vertrauen über Autozulassungen bis zu Hotelbuchungen in der Schweiz. Alle Indikatoren zeigen ein einheitliches Bild: Seit Juni sind die Kennzahlen im grünen Bereich und damit positiv zu bewerten.

 

Nimmt man einen historischen Vergleich dieser Indikatoren vor, verfestigt sich das Bild eines freundlichen Aktienumfeldes über die nächsten 12 bis 24 Monate. Die geldpolitische Versorgung mit niedrigen Zinsen von EZB und SNB wird auch im Jahr 2018 anhalten und wirkt stimulierend für wirtschaftliche Wachstumsimpulse. Doch mittelfristig droht eine Überhitzung des positiven Sentiments: Mit 62 Punkten notiert der Einkaufsmanager-Index im Oktober auf einem 7-Jahre-Hoch und der Markt hat dies schon ausreichend mit Kursaufschlägen belohnt. Mittelfristig dürfte der Aktienmarkt sich beruhigen, um dann seinen positiven Trend fortzusetzen.