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Flexibel vorsorgen dank 3a-Wertschriftensparen

Nach dem Scheitern der Altersvorsorge 2020 und mit der aktuell diskutierten Senkung des BVG-Mindestzinssatzes auf 0,75% steht die Selbstvorsorge und somit auch die gebundene Säule 3a bei den Schweizerinnen und Schweizern immer mehr im Fokus.

Was viele nicht wissen: Aus der Säule 3a kann man weit mehr herausholen als nur die Steuerersparnis – beispielsweise durch 3a-Wertschriftensparen.


Ein Vergleich über die letzten zehn Jahre zeigt, dass man bei der Bank CIC mit einer dynamischen Anlagestrategie (durchschnittlich 45% Aktienanteil) eine Mehrrendite von über 27% gegenüber dem klassischen 3a-Konto erzielt hätte. Dennoch zeigen aktuelle Vorsorgekennzahlen des Vereins Vorsorge Schweiz (VVS), dass per Ende 2017 nur ein Viertel der Säule-3a-Vermögen in Wertschriften angelegt waren. Wenn man bedenkt, dass bei Pensionskassen rund 90% der Vermögen investiert sind, ist das Potenzial bei der Säule 3a noch lange nicht ausgeschöpft.


Gerade bei jüngeren Personen ist die Wertschriftendurchdringung in der Säule 3a sehr tief: Bei den 18- bis 34-Jährigen liegt sie unter 15%. Und dies, obwohl bei einem Anlagehorizont ab zehn Jahren die Risiken relativ gering und die Chancen umso grösser sind.


Als ich nach meiner Banklehre im Alter von 19 Jahren begonnen habe, regelmässig in die Säule 3a einzuzahlen, lagen die Zinsen noch bei knapp 3%. Meine Frau und ich konnten uns vor einigen Jahren – nicht zuletzt dank unseren 3a-Geldern und dem Zinseszinseffekt – unseren Traum vom Eigenheim verwirklichen. Heute, im Tief- bis Nullzinsumfeld, muss man andere Wege gehen, um das Geld zu vervielfachen.

Beim 3a-Wertschriftensparen sind die Ertragsaussichten wesentlich höher als bei einer reinen 3a-Kontolösung.

Meine Nichte steht nun an einem ähnlichen Punkt wie ich damals: Sie ist 20 Jahre alt, hat kürzlich ihre Lehre abgeschlossen und möchte ihr erstes 3a-Konto eröffnen. Sie weiss, dass ich Geschäftsführer der Stiftung Sparen 3 der Bank CIC bin und fragt mich um Rat. Da Zinsen um die 3% in weite Ferne gerückt sind, lege ich ihr nahe, das 3a-Wertschriftensparen in Betracht zu ziehen, da dort die Ertragsaussichten wesentlich höher sind als bei einer reinen 3a-Kontolösung. Fragt sich nur, bei welchem Anbieter? Ihre Hausbank wird ihr wahrscheinlich nur die eigenen Vorsorgefonds anbieten können. Aus diesem Grund empfehle ich meiner Nichte einen Besuch auf der Seite wertschriftensparen.ch.


Dort findet sie ein Wertschriftenangebot, bei welchem sie flexibel aus über 30 Vorsorgefonds von sechs renommierten Anbietern wählen kann. Bei der Auswahl stehen Fragen zur persönlichen Risikobereitschaft sowie zum geplanten Anlagehorizont im Zentrum. Dabei kann sie sowohl passive als auch aktive Fonds bis zu einem maximalen Aktienanteil von 75% selektieren. Auch Nachhaltigkeitsfonds, welche ihre Anlagen nach ökologischen und sozialen Aspekten tätigen, stehen ihr zur Auswahl. Nach Eingabe ihrer gewünschten Anlagestrategie (von konservativ bis dynamisch) und der Anlagepolitik (passiv, aktiv oder nachhaltig) findet meine Nichte die für sie passenden Vorsorgefonds.


Mit der Eröffnung ihrer Säule 3a nimmt sie ihre Vorsorge frühzeitig selbst in die Hand – und mit 3a-Wertschriftensparen optimiert sie diese zugleich.

Meine Tipps zur Säule 3a

  1. Beginnen Sie schon früh mit Einzahlungen auf das 3a-Konto, um vom jährlichen Steuerabzug zu profitieren.
  2. Zahlen Sie bereits Anfang Jahr auf das 3a-Konto ein und profitieren Sie ganzjährig vom Vorzugszins.
  3. Eröffnen Sie mehrere 3a-Konten, um diese später gestaffelt beziehen und so die Steuerprogression mindern zu können.
  4. Investieren Sie ab einem Anlagehorizont von vier Jahren in Wertschriften, um Ihre Renditechancen zu erhöhen.
  5. Legen Sie Ihr Geld gestaffelt an, um optimal diversifiziert zu sein.
  6. Grundsätzlich gilt: Je länger der Anlagehorizont, desto höher sollte die Aktienquote der Vorsorgefonds sein – unter Berücksichtigung Ihres persönlichen Risikoprofils.
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CIC perspectives 04/2018

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